Über mich

Mein Name ist Fabian Gnos, geboren am 29. Februar 1992 im wunderschönen Kanton Uri und wenn man nur alle vier Jahre Geburtstag feiert, lernt man vielleicht schon früh, Geduld zu haben. Eine Eigenschaft, die mir später bei meinem heutigen Herzensprojekt, der Wildtierfotografie, sehr zugutekam.

Meine Verbindung zur Tierwelt begann bereits in der frühen Kindheit. Unsere Familie war immer von Tieren umgeben: vom treuen Familienhund Tina über zahlreiche Aquarien bis hin zur Vogelvoliere meiner Mutter. Mein Vater, Tony Gnos, ist Naturfilmer und oft mit seiner Kamera in der Wildnis unterwegs und ich war häufig an seiner Seite. So lernte ich schon als Kind, seltene Tiere aufzuspüren, ihr Verhalten zu deuten und mich still in ihre Welt einzufügen.

In der Jugend ließ das Interesse am stundenlangen Beobachten der Wildtiere kurzzeitig nach, außer wenn es um besonders faszinierende Arten wie Schlangen oder die legendäre weiße Gämse im Urnerland ging. Diese Ausnahmen hielten die Leidenschaft am Leben, bis sie in meinen Zwanzigern wieder voll entflammte: Diesmal mit Kamera in der Hand.

Was als Hobby begann, wurde zu einer tiefen Leidenschaft. Anfangs fotografierte ich mit einfachem Equipment Wildtiere in der Schweiz, doch schnell wurde mir klar: Wenn ich die Schönheit dieser Welt wirklich festhalten will, brauche ich mehr als nur gute Augen. Ich begann, mich intensiv mit der Kunst der Fotografie auseinanderzusetzen, investierte in bessere Ausrüstung und reiste an immer abgelegenere Orte.

Heute bin ich mit meiner Sony-Kamera rund um den Globus unterwegs – ob bei den Gorillas im Dschungel Ugandas, Koalas in Australien oder auf der Suche nach Giftschlangen in Sri Lanka. Doch meine Kamera ist mehr als nur ein Werkzeug – sie ist mein Weg, anderen die Vielfalt und Verletzlichkeit unserer Erde näherzubringen.

Ich möchte mit meinen Bildern nicht nur ästhetisch berühren, sondern Bewusstsein schaffen: für die Einzigartigkeit der Natur und die Verantwortung, die wir für sie tragen. Denn was wir kennen und schätzen, sind wir auch eher bereit zu schützen.